Das südliche Bodenseeufer

Das Südufer des Bodensees ist trotz der relativen Nähe zu mittelgrossen (Frauenfeld, Winterthur, St. Gallen) und grossen Städten (Zürich) nach wie vor erstaunlich arm an dichter Bebauung oder nur örtlich von geringem Siedlungsdruck. Die Dynamik, welche von Süddeutschland über Konstanz ausgeht, entfaltet sich fast ausschliesslich am Untersee. Das Schweizer Bodenseeufer hingegen ist immer noch stark landwirtschaftlich geprägt, die Kulturlandschaft reicht über weite Strecken bis direkt ans Ufer: Der Raum weist damit ähnliche Charakteristika wie „Stille Zonen“ auf und unterscheidet sich massgeblich von allen anderen grossen Seen der Schweiz. Es drängt sich die Frage auf, ob dieser Zustand langsamen Wandels auch in Zukunft stabil sein wird. Im Wesentlichen wird die zukünftige Erschliessung darüber entscheiden, da Erreichbarkeiten bei der Urbanisierung solcher Räume entscheidend sind.

Ziel

Diese Studie hat zum Ziel, alternative Raumplanungskonzepte zu entwickeln und einen Diskussionsbeitrag zu leisten an die Zukunftsszenarien der Region.

Projektleitung

ETH Studio Basel – Institut Stadt der Gegenwart
Prof. Roger Diener
Prof. Marcel Meili

Christian Mueller Inderbitzin
mueller.inderbitzin@emi-architekten.ch
Tel. 079 336 63 37

Mathias Gunz Projektleiter
Stefanie Krautzig

Stand

Im Rahmen der TTT-Stiftungsversammlung 2011 wurde die Diskussion zum Thema "Das südliche Bodenseeufer" medienpräsent aufgenommen.