Liebe Leserinnen und Leser

Energie ist unser Leben. Wenn wir essen, wandelt unser Körper die Nahrungsmittel in Energie um und wir können uns bewegen, denken. Wenn wir uns nicht zu Fuss bewegen, benutzen wir ein Velo (modern mit Elektroantrieb), andere ein Mofa oder Auto, Bus etc., die verschiedenen Verkehrsmittel sind endlos und machen uns auf zum Broterwerb. Zum Broterwerb benötigen wir ebenfalls Energie, die einen z.B. in der Werkstatt zum Antrieb von Maschinen. Die anderen für Dienstleistungen darum herum. Daraus wird Wertschöpfung erzeugt. In der Wirtschaft ist zudem die günstige Energie von Vorteil, denn es verbilligt die Produkte, die eher einen Käufer finden. Die Schweiz ist ursprünglich industriell gewachsen, weil sie günstige Energie durch Wasserkraft gewinnen konnte. Der daraus entstandene Wohlstand ist unübersehbar. Heute vergeht kaum ein Tag, in welchem Energie in irgendeiner Form nicht zum Thema gereicht. Dass das Verbrennen von fossilen Energieträgern nicht die sinnvollste Art und Weise ist, um diese Rohstoffe zu verwenden, hat sich weitläufig herumgesprochen. Dass Strom, wenn erzeugt, am besten gleich benutzt wird, ebenfalls. Er lässt sich einfach nicht ohne weiteres langfristig speichern, vor allem nicht wirtschaftlich vorteilhaft. Wohin als mit der Überschussenergie? Da ist mir kürzlich ein Artikel über die Sandbatterie in Finnland über den Pult gelaufen. Das SRF hat auch schon darüber berichtet und ein Beispiel aus dem Emmental vorgestellt. Allenfalls taugt diese Technik auch für die Schweiz. Auf jeden Fall zeigen diese Artikel auf, dass die Forschung weitergeht und auch zu Resultaten führt. Für Zuversicht ist gesorgt.

Neben Energie gilt auch die Schulbildung als sinnvoller „Rohstoff“. Auch auf dieser „Baustelle“ sind Renovationen angesagt – der Wandel ist unübersehbar und die letzten Reformen scheinen ins Leere zu laufen. Lernen und schummeln mit künstlicher Intelligenz ist ein spannender Bericht. Das gute daran – die Schüler sind kreativ und wissen neue Techniken einzusetzen. Eine nicht zu unterschätzende Eigenschaft für ihr Weiterkommen.

Das Thema „Frühfranzösisch“, als 2. Thema im Bereich Schulbildung, treibt uns ebenfalls um. Leider hat hier die Politik ihr Unwesen getrieben, unter dem Vorwand, die nationale Kohäsion geht verloren. Wenn es denn so wäre, gäbe es die Schweiz so nicht. Wurden in den 30er-, 60er- oder in den Nuller Jahren bessere Resultate im Französisch oder anderen Fremdsprachen in der breiten Bevölkerung erreicht? Wohl kaum. Fremdsprachen waren immer eine intellektuelle Angelegenheit. So als Sahnehäubchen für Interessierte obendrauf. Interessierte Leserinnen und Leser empfehle ich den Artikel von condorcet im Anhang.

Herzliche Grüsse
Hans-Jörg Schoop
Stiftungsrat Think Tank Thurgau

Sand Battery

Polar Night Energy – Technische Details

Frühfranzösisch funktioniert nicht. Doch die Politik ignoriert die Realität – zum Schaden der Schüler. – Condorcet

Lernen und schummeln mit künstlicher Intelligenz